…..dann ist Schlagernacht auf Schalke.

Nach dem letzten fremd gehen in der Heimischen Arena stand an diesem Wochenende das nächste nicht fußballerische Ereignis auf dem Programm. Die Schlagernacht auf Schalke. Schlager vor über 40.000 Besuchern

ist der letzte Programmpunkt in der Fußballlosen Zeit bevor am Dienstag das erste Testspiel der neuen Saison auf dem Plan steht. Aber heute ging es erst einmal mit meiner Freundin Richtung Ruhrgebiet wo wir die Arena gegen kurz vor 17:00Uhr erreichten. Unser Platz war heute ein Stehplatz der Nordkurve, wo wir uns ziemlich in der Mitte nach ganz oben begeben haben. Ein guter Platz wie sich im Laufe des Abends noch beweisen wird, aber dazu später mehr. Vor uns lagen sechs Stunden Schlager nonstop und das ganze bei ca. 30°C. Für den Abend waren Unwetter angesagt aber das war uns egal, das Dach war geschlossen. Eröffnet wurde die Party, wie konnte es anders sein, vom König von Mallorca, der Schlager-Ikone Jürgen Drews.

Er sollte uns die nächsten Stunden als Moderator begleiten. Als erster Künstler des Abends betrat Olaf Henning

die Bühne, um die Schlagernacht erst mal richtig aufzuheizen. Als er sein „Cowboy und Indiana“ begann, hielt es keinen mehr auf den Sitzplätzen die Stimmung hatte zum ersten mal 100% erreicht.

Die nächsten beiden Künstler Jörg Bausch und Rosanna Rocci konnten nicht annähernd an die Stimmung anknüpfen und so konnte man sich in ruhe Getränke besorgen und das Klo benutzen. Hier wurde mir so richtig klar das sich heute mehr Frauen als Männer in der Arena aufhielten. Schlangen vor den Damenklos und auch auf dem Herrenbereich waren wir Männer in der Unterzahl. Ist schon komisch wenn sich beim Hände waschen neben einem Frauen Schminken und vor den Pissoirs der Lassotanz geprobt wird. Die Getränke hatten die gleichen Preise wie beim Boxen, also müssen wir uns da wohl dran gewöhnen. Was heute anders war als sonst, es gab Wodka Red Bull

, kleiner Feigling und Sekt zusätzlich zu den üblichen Getränken. Als nächstes stieg die Stimmung zum zweiten mal auf den höchsten Punkt.

Mickie Krause lief mit „Zehn nackten Friseusen“, „Finger im Po“ oder „Reiß die Hütte ab“ zur Höchstform auf und in der Arena wurde jeder Text begeistert mitgesungen.

Die nächste Auftritte von Michael Holm, Bernie Paul und Bernhard Brink brachten wieder ein bisschen Ruhe in den Laden. Kiki und ich mussten mittlerweile unsere Getränke nicht mehr teuer bezahlen, da sich unser Platz direkt unter einer Loge befand und wir von den netten Damen und Herren den Rest des Abends mit Freigetränken aller Art versorgt wurden. Dafür noch mal einen großen Dank an das Fanprojekt 54 Wuppertal

und den dreckigen Zeh.

Als nächstes stand Heino mit Band auf dem Programm.

Sehr gemischte Gefühle machten sich vor dem Auftritt breit aber Heino hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft jung und alt zu begeistern. 40.000 sangen mit bei „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Sera Madre“. Die beste Stimmung des heutigen Abends erreichte er allerdings als er das „Steigerlied“ anstimmte und alle sangen mit. Wahnsinn……Gänsehaut pur bei Heino!!!! Nach der Stimmung übernahm der Wendler die Arena.

Mit seinem Hit „Sie liebt den DJ” hatte er das Publikum ganz schnell auf seiner Seite.
Diesen Höhepunkt der Stimmung nutzte im Anschluss Jürgen Drews selber aus

um mit „ein Bett im Kornfeld“ und „Wieder alles im Griff auf dem sinkenden Schiff“ die Fans von dem gruseligen Wetter vor der Arena abzulenken. Während wir im trockenen noch über eine Stunden den Klängen der Hermes House Band

und ihrem „Country roads“ und „I will survive“ lauschten

ging draußen im wahrsten Sinne des Wortes die Welt unter, so das am nächsten morgen in der Bildzeitung eine riesige Schlagzeile „Hilfe, das Revier säuft ab!!!“ zu lesen war. Als wir uns gegen 23:30Uhr auf den Heimweg gemacht haben, war bis auf einzelne Feuerwehrfahrzeuge nichts zu sehen. Fazit des zweiten fremd gehen auf Schalke, so eine Stimmung haben wir nicht erwartet aber jetzt freue ich mich wieder auf Fußball. Nächsten Dienstag geht es los, mit dem Freundschaftsspiel Schalke – Twente Enschede in Meppen. Bis dahin
Glück auf
„der Schalker“
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