In der abgelaufenen Hinrunde haben die Knappen vor allem in den ersten 45 Minuten überzeugt. Die Statistiken offenbaren allerdings auch das Manko der Knappen: Nach einer Führung wurde zu selten das zweite Tor erzielt. Die mangelnde Torausbeute nach der Pause verhinderte somit bisher einen besseren Tabellenplatz.
Keine Mannschaft in der Bundesliga kassierte im ersten Durchgang weniger Treffer als die Königsblauen, insgesamt waren es nur vier Gegentore. Dass Manuel Neuer als einziger Bundesliga-Torwart in der Anfangsviertelstunde nicht hinter sich greifen musste, zeigt, dass die Schalker jedes Mal von Anfang an hellwach waren. Demgegenüber stehen 15 eigene Tore in der ersten Halbzeit - nur Werder Bremen traf in diesem Zeitraum häufiger. Die Norddeutschen sind auch die einzige Mannschaft, die häufiger die 1:0-Führung erzielt haben als die Knappen. 13 Bremer Führungen stehen 12 der Schalker gegenüber.
Spieler und Trainer bemängelten indes immer wiederholt, dass es in im Laufe der Hinrunde nicht gelungen ist, das zweite Tor zu schießen und die Begegnungen frühzeitig zu Gunsten der Knappen zu entscheiden. Denn die Mannschaft von Chef-Trainer Mirko Slomka konnte lediglich die Hälfte der Spiele nach einer Führung konnte auch gewinnen. Die anderen sechs Begegnungen endeten Unentschieden. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben die Schalker viele mögliche Punkte gelassen. Hier kassierten sie 76 % ihrer Gegentore - insgesamt 13 - im zweiten Spielabschnitt. Nur Energie Cottbus ließ mit 78 % einen höheren Anteil an Gegentreffern zu.
Zudem haben nur der VfL Bochum und Schalke 04 in der zweiten Halbzeit weniger Tore erzielt als im ersten Durchgang. Lediglich 42 % der Schalker Treffer fallen nach dem Pausentee. Der Liga-Schnitt liegt bei über 60 %.
Quelle:www.schalke04.de
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