Fremdgegangen “Auf Schalke”……….

Juni 21, 2009 by der schalker

……..Sommerpause, das ist jedes Jahr die Zeit wo die alten Spiele auf DVD wieder aus dem Schrank gekramt werden und wo man hofft das eine WM oder EM ins Haus steht. Dieses Jahr ist die Sommerpause zwar relativ kurz aber Fußball lose Zeit ist Fußball lose Zeit. Außerdem warten noch drei bis vier Testspiele drauf besucht zu werden, aber trotzdem eine dröge Zeit. Da kam der Weltmeisterschaftskampf in der Arena auf Schalke zwischen

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Wladimir Klitschko und David Haye äh jetzt Ruslan Chagaev doch ganz gelegen um  so ein Spektakel mal live zu erleben. Also hieß es an diesem Samstag morgen mal wieder auf ins Ruhrgebiet. Während der Fahrt klingelte mein Handy und ich wurde gefragt ob ich an die Vollsperrung vor Osnabrück gedacht habe. Vollsperrung?!?! Nö, aber das Schild

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mitten im Stau bestätigte die Aussage. So dauerte die Fahrt heute mal eben eine Stunde länger als gewohnt.

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Na das ging ja schon gut los. Punkt 18:00Uhr fuhr ich auf den angestammten Parkplatz der Heimspiele und spätestens da wurde mir klar das heute kein Fußball ist. Leute im Sakko, Frauen im kurzen schwarzen Kleid und hoch hackigen Schuhen auf unserem Parkplatz bedeuteten anderes Publikum wie sonst. Kurz vor der Arena stand ein nettes Mädel mit einem Schalker Unser äh nö einem Klitschko Programm für 5€!!!

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in der Hand. Daneben wurden T-Shirs für 20€ verkauft. Vor der Arena wurden die Besucher auch nicht besser. Hier traf sich glaube ich das alles was in der Unterwelt Rang und Namen hat. Die Preise lagen heute auch in einer anderen Klasse. Bier,Cola,Fanta 0,4Liter für 3,90€. Der Innenraum war heute komplett Bestuhlt.

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In der Mitte stand ein Ring und an den Seiten gab es kaltes und warmes Essen

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für die Besucher die zwischen 500 und 900€ bezahlt haben und nicht wie ich 20€ für einen Stehplatz. Gegen 19.04Uhr gab es einen ersten kleinen Vorkampf und um 04min. vor acht gab es den ersten Showact des Abends an. Es ist die Band „The Boss Hoss“ Die Lautsprecher sind an ihrem Limit angekommen, die Nordkurve feuert wie in der Bundesliga lautstark an und die eigens für den Fight in Gelsenkirchen installierte Lichtanlage

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in der Veltins-Arena tut ihr Übriges. Ein unvergesslicher Abend beginnt. Nach der Musik wurden uns noch drei weitere eher langweilige Vorkämpfe geboten und Oliver Pocher bemühte sich mit seinen eher flachen Witzen die Stimmung nach oben zu bringen. Um kurz vor 23.00Uhr steht die Band „Mando Diao“ auf der Bühne vor der Nordkurve um mit ihrem Chartbreaker „I wanna dance with somebody“ das Publikum auf  den Kampf einzustimmen. Als Wladimir Klitschko um 22.58 Uhr Uhr in die mit 61.000 Zuschauern bis auf den letzten Platz ausverkaufte Arena ein läuft, kocht die Stimmung auf den Rängen über.Weltrekord-Kulisse für einen Box-Kampf in der Halle (das Stadiondach war geschlossen). Die Scheinwerfer sind nur auf ihn gerichtet.

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Doch trotz der Lautstärke in der Halle wirkt „Dr. Steelhammer“ in seinem roten Mantel unter den Klängen seiner Einlaufhymne „Can’t stop“ von den Red Hot Chili Peppers hoch konzentriert. Als Ringsprecher-Legende Michael Buffer den Fight zwischen Klitschko und seinem Gegner Ruslan Chagaev ansagt, läuft es allen Beteiligten in der Veltins-Arena eiskalt den Rücken herunter. Ein Feuerwerk

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sorgt für akustische und optische Effekte

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, man versteht sein eigenes Wort nicht mehr. So etwas hat die meisten Besucher zuvor wohl noch nie gesehen. „Let’s get ready to the rumble“ – es geht los. Nach einer ruhigen ersten Runde

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sorgte Klitschko für das erste Highlight, als er Chagaev in Runde zwei mit einer Links-Rechts-Kombination auf die Bretter schickte. „Mach ihn alle, box ihn aus der Halle!“, schallt es von den Rängen. In der Folge dominierte der Titelverteidiger mit seiner Führhand

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und gezielt eingestreuten harten Rechten zum Kopf von Chagaev. Dieser hatte ab der siebten Runde einen Cut über dem linken Auge, hielt sich aber dennoch tapfer. Ringrichter Cotton beendete den Kampf in der Pause zur 10. Runde. In Runde neun hatte Klitschko Chagaev mit einem Schlaghagel an den Seilen eingedeckt. „Knockout auf Schalke“ – das Motto hält.

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“Glück auf und vielen, vielen Dank”, rief Wladimir Klitschko uns nach dem Triumph zu: “Ich habe mir niemals erträumt, in diesem wunderschönen Land vor 60.000 Zuschauern zu kämpfen.

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Ich bin überglücklich. Ruslan hat alles gegeben, aber ich war besser.” Für Chagaev, der nach zuvor 25 Siegen und einem Unentschieden, war es  seine erste Niederlage. Gegen kurz nach zwölf ging es Richtung Auto mit der Erkenntnis, Fremdgehen auf Schalke kann man mal machen, muss man aber nicht……..

Glück auf

“der Schalker”

Das kann uns keiner mehr nehmen……

Mai 21, 2009 by der schalker

……gestern abend hätten die Bremer Fußballgeschichte schreiben können. Werder Bremen hätte sich als letzter deutscher UEFA-Cup Sieger in die Geschichtsbücher eintragen können bevor der Wettbewerb umgestellt wird. Nächstes Jahr wird der UEFA-Cup umgestalltet und erhält mit der Bezeichnung Europa League einen neuen Namen.Werder Bremen hätte mit einem Erfolg gegen Shakhtar Donezk der siebte deutsche Sieger im UEFA Cup werden können. Zuletzt gelang dies dem FC Schalke 04 im Jahre 1997

UEFA-Cup sieger

mit einem Finalsieg über Inter Mailand. Vor Bremen war die letzte deutsche Mannschaft, die das Finale des UEFA Cup erreichte, der BxB aus der nähe von Lüdenscheid, die allerdings im Jahre 2002  gegen Feyenoord Rotterdam verloren haben. Somit bleibt der FC Schalke 04 der letze deutsche UEFA-Cup Gewinner und diesen Titel kann uns keiner mehr nehmen.

Glück auf

“der Schalker”

Hey was geht ab……..

Mai 17, 2009 by der schalker

wir versauen euch die Meisterschaft. Mein Motto der heutigen Fahrt. Berlin Berlin wir fahren nach Berlin….das ist im Moment einer der meist gehörten Sprüche wenn ich mich hier oben in der nähe von Bremen über Fußball unterhalte. Als Schalker hat man da im Moment auch nicht wirklich viel entgegen zu setzen außer das WIR im Moment noch der letzte deutsche UEFA-Cup-Sieger sind. Für uns ging es trotzdem heute nach Berlin, wenn auch nur darum um den Berlinern die Meisterschaft zu versauen. Berlin ist immer eine Reise wert und so begann mein Tag heute morgen um 4:30 Uhr in Wilhelmshaven von wo aus ich ziemlich verschlafen mit dem Auto erst mal zu mir nach Weyhe fuhr. Umziehen, Rucksack packen und mit Kutte und Fotoapparat bewaffnet ging es von da aus zum Bahnhof nach Kirchweyhe. Mit dem Niedersachsenticket ging  der ersten Teil der heutigen Etappe über Bremen nach

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Hamburg. Die heutige Fahrt stand unter dem Motto: “Mit der Schalker Filiale Hamburg in die Hauptstadt”. Auf dem Bahnsteig in Bremen traf ich Arndt, einen ebenfalls aus dem Ruhrgebiet zugezogenen Schalker. Auch er war auf dem Weg nach Hamburg zum Berliner Tor, von wo aus die Filiale heute zum ersten mal einen Bus einsetzte. Also ging es von nun an zu zweit mit dem Metronom nach Hamburg. Im Zug wurde erst mal gefrühstückt, ein Hanuta

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und einen Kaffee

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aus dem Automat für 1€ !!! Da kann sich die Deutsche Bahn mal ein Scheibe von abschneiden. Um 8:06 Uhr Ankunft in der freien und Hansestadt Hamburg. Vom Hauptbahnhof aus war es nur noch eine Station mit der S-Bahn zum Berliner Tor von wo aus um 9:00 Uhr der Bus abfahren soll. Pünktlich um 9:04 Uhr ging es mit 40 Personen los. Dabei die üblichen Verdächtigen :-) Das Bier im Bus kostete das gleiche wie der Kaffee im Zug, also Fan freundliche Preise. Da es im Bus keinen CD-Player gab, hieß es die nächsten 270km erst einmal Radiosender-Hopping. Kurz hinter der Landesgrenze von Mecklenburg Vorpommern wurde von Lutz das Schalker Musikrepertoire mit Hilfe eines Megafons eröffnet. Kamen da etwa Heimatgefühle auf ? In Bandenitz (LK Ludwigslust) wurden die letzten vier Mitfahrer eingesammelt. Kurz vor der ersten offiziellen Pause wurden die Witze von unserem Busfahrer genau so flach wie die Landschaft. Mitten in dieser idyllischen Gegend haben wir unserer Pause eingelegt. Von der Filiale gab es käuflich zu erwerbende Frikadellen

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oder wie man in anderen Teilen von Deutschland sagt: Bulette, Fleischpflanzerl, Gehacktesbällchen, Hacktätschli oder Fleischkrapfen um alle Mitfahrer zufrieden zu stellen. Die Pause wurde von einem Fotoshooting mit Fanclub-Fahnen

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beendet und weiter ging es gen Osten. Jetzt war die Busbesatzung gesättigt und wach so das wir kurz vor Parchim eine mir bekannte Auswährtsfahrtstimmung im Bus erreicht hatten. Unterbrochen wurde das Singen immer nur wieder von Frank, der seine merchandising Artikel versuchte an den Mann und die Frau zu bringen.

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Ich sag nur Schal, Fahne, Mütze hier nur 5€ :-) Als besonderes Highlight gab es das Modell vom Schalker Filiale Bus, was aber durch den “Witz an Witz aus Schalter des Busfahrers” heute eher ein Ladenhüter blieb. Kurz vor Berlin hatten wir unterirdisches Niveau erreicht. Lutz mit dem Megafon und der Busfahrer mit dem Mikrofon diskutierten lautstark über Thailand. Als wir gegen 13:04 Uhr die Stadtgrenze von Berlin erreichten und der Busfahrer uns allen ernstes klar machen wollte das das Motorrad vor uns eine russische BMW sei, hat wohl auch der letzte Antialkoholiker im Bus ein Bier in der Hand. Da wir mit der Ortskenntnis unseres Kutscher in der Hauptstadt wohl alles gefunden hätten außer das Olympiastadion waren wir sehr froh als sich die Staatsmacht

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kurzerhand vor unseren Bus klemmte und wir bis hinter das Stadion auf einen Parkplatz geleitet wurden.

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Im Stadion traf man auf alle Bekannten die einen die ganze Saison Kreuz und Quer durch Deutschland und Europa begleitet haben . Von der Stimmung und der Choreographie

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der Berliner im seit Wochen ausverkauften Olympiastadion wollten die Herthaner wohl wirklich Meister werden. Auch der Gästeblock  war Stimmungstechnisch sehr gut vertreten, was nicht zuletzt der Tatsache zu schulden war, das die Ultras sich diesmal in den Oberrang gestellt hatten

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und so quasi hinter dem Schalker Anhang die Stimmung machten. Damit hat, im Gegensatz zum letzten Spiel in Berlin, der gesamte Gästeblock eine geile Stimmung verbreitet. “Das Spiel des Lebens” hat Herthas Routinier Pal Dardai das Spiel gegen Schalke 04 genannt. Denn für Hertha ging es um die Meisterschaft für uns seit dem letzten Mittwoch gegen Stuttgart nur noch um die Ehre. Das ganz große Spiel war es dann doch nicht. 0:0 gegen Schalke,

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die Tore fielen auf den anderen Plätzen, nach dem Abpfiff wussten die Hertha-Fans zunächst nicht so recht, ob sie nun jubeln sollten oder nicht. Dann griff Kapitän Arne Friedrich zum Mikrophon und rief: “Ihr seid der zwölfte Mann. Nächstes Jahr holen wir für euch die Meisterschaft.” Auch Marko Pantelic bedankte sich, wurde bejubelt und hatte eine Träne im Auge. Einzig bei uns wurde das Ergebnis mit dem alten Klassiker von Frank Zander, nur nach Hause gehn wir nicht, in um gedichteter Form gefeiert: “Nur die Schale, nur die Schale, nur die Schale kriegt ihr nicht……”Tja, so ist das wohl wenn man sich die letzten Jahre in allen Stadien der Bundesliga anhören muss, ihr werdet nie Deutscher Meister. Dann darf mal wohl auch mal ein bisschen Schadenfroh sein wenn man einer anderen Mannschaft diesen Traum vermasselt hat. Um Punkt 18:30 Uhr waren alle wieder wohlbehalten am Bus und wir traten die Heimreise vom letzten Bundesliga-Auswärtsspiel der Saison 2008/2009 an. Die Stimmung im Bus war wirklich gut

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und nach der ersten Pause im Mecklenburger Nichts, waren auch die letzten Frikadellen unter die Leute gebracht… Ziemlich müde aber zufrieden haben wir (nach dem sich unser Kutscher mal wieder verfahren hat,diesmal in Hamburg) um ca. 23:00Uhr das Berliner Tor in Hamburg erreicht. Hier war für die meisten Mitfahrer die Fahrt zu Ende. Für mich ging es mit Andy, Frank, Arndt und einem Haufen leerer Bierkisten zu erst mal Frank und das Leergut zu ihm nach Hause. Danach ging es für uns drei zurück nach Weyhe, Brinkum und Syke. Durch die fast schon obligatorische Autobahn Vollsperrung in Höhe Sittensen dauerte die letzte Etappe noch mal anderthalb Stunden, so das ich nach über 21 Stunden auf den Beinen um kurz nach halb zwei in meinem Bett sofort ins Reich der Träume geglitten bin. Erst einmal geht an dieser Stelle ein großer Dank an die Organisatoren der Fahrt, die Schalker Filiale Hamburg, an alle Mitfahrer das die Stimmung so war wie sie gewesen ist, kein Danke geht an den Busfahrer. Und ein ganz besonderer Gruß geht an dieser Stelle an Sandra, die Weltbeste kleiner Feigling verteilende Mitfahrerin memory of Mc Schepper und Mc Rumpel.

Glück auf

“der Schalker”

Kreative Pause…..

April 21, 2009 by der schalker

Wie der ein oder andere Leser schon festgestellt hat, ist bei mir eine etwas längere Winterpause eingetreten. Das ganze hatte zum einen mit der gesamten Situation beim FC Schalke 04 als auch mit meiner Privatsituation zu tun. Ich werde also noch ein paar Wochen eine kreative Pause einlegen um mich dann wieder voll und ganz dieser Seite zu widmen.

Wer in Zukunft weiter über Geschichten vom geilsten Club der Welt informiert werden möchte sollte mir kurz eine e-mail an derschalker43@yahoo.de senden oder diese Seite im Auge behalten.

Ich hoffe auf euer Verständnis, bis die Tage

Glück auf

“der Schalker”

Boa wat warn die schlecht……..oder Alibi-Fußball…

November 29, 2008 by der schalker

Das dritte Spiel im UEFA-Cup bescherte uns ein Heimspiel gegen den Englischen Vertreter Manchester City, den Verein wo irgendwann mal Dietmar Harmann hingegangen ist. Für dieses Spiel wurde ein Topzuschlag erhoben,welcher auf dem Spielfeld zu keiner Phase des Spiels gerechtfertigt erschien. Trotz der Entfernung, der Uhrzeit und des relativ unattraktivem Gegner ging es pünktlich um kurz vor vier mit sieben Leuten Richtung Gelsenkirchen. Bis auf zwei unnötige Pinkelpausen gestaltete sich die Fahrt relativ unspektakulär, so das wir um kurz nach sechs den letzten freien Parkplatz bei MC Donald´s ergatterten. Bei leichtem Nieselregen und Ährwin im Arm ging ins Stadion. Andy musste leider erst mal draußen bleiben da sein Kumpel mit den Karten noch in der nähe von Lüdenscheid im Stau stand. Das ich wie versprochen den Ährwin wieder mitgebracht habe,

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wurde im Block mit ungläubigem Staunen zur Kenntnis genommen. Die heutigen Erwartungen an das Duell

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mit den Engländern waren nach dem Spiel am Samstag sehr hoch. City, das auch ohne seinen Superstar Robinho eine starke Elf aufbot,

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war vor dem Anpfiff unterstellt worden, mit den Gedanken eher beim anstehenden Derby gegen den Lokalrivalen Manchester United als beim UEFA-Cup zu sein.  Die Schalker begannen engagiert vor 54.142 Zuschauern

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und setzten den Tabellen elften der Premier League gleich mal unter Druck. Dieses Gefühl man hat eine Chance dauerte genau zwanzig Minuten. Ab dann riss der Schalker Faden. Fred Rutten hatte vor dem Spiel lange Bälle untersagte und wollte statt dessen mehr spielerische Aktionen sehen. Fehlanzeige. Die Schalker leisteten sich einen eklatante Fehler nach dem nächsten. Eine wahre Pannenserie führte in der 32.min schließlich zum Rückstand.

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Kuranyi verlor unnötigerweise den Ball, Rafinha ließ Sturridge laufen. Dieser ging an Westermann vorbei, Engelaar ging nicht konsequent genug in den Zweikampf und fälschte die Hereingabe nur leicht ab. Den Höhepunkt lieferte sich allerdings Pander, der am Fünfmeterraum den Ball Richtung Seitenlinie klären wollte. Dummerweise stand da aber Mwaruwari, der den Ball locker ins leere Tor schoss. Unglaublich, in so einer Situation muss man den Ball nur ins Aus, zur Ecke oder auf die Tribune pfeffern aber nicht vor die Füße vom Gegenspieler. Note 5 bis 6!!! Auch nach der Halbzeitpause wurden die Schalker nicht besser.

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Was wird da eigentlich in der Pause besprochen? Die nächsten Möglichkeiten der Engländer wurden von Neuer abgewehrt. Erst in der 66.min machte Manchester alles klar,

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Ireland spielte den Ball zu Mwaruwari, sein Schuss wurde abgeblockt und sprang dabei zurück zu Ireland und der schob den Ball einfach unter Neuer durch. Nun war auch die Geduld der Fans am Ende und die zahlreichen Patzer und der Alibi-Fußball wurden mit Pfiffen bestraft. Spätestens jetzt war klar: Auf dem Rasen hat keiner den Willen das Spiel noch zu drehen und in der Arena hat keiner mehr Hoffnung. Was für eine peinlich Vorstellung!!! Jetzt war der Zeitpunkt erreicht wo die Ultras ihren Dienst quittiert haben.

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Totenstille in der Donnerhalle. Lediglich 3000 Engländer

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waren zu hören. Im weiten Rund wurden immer mehr Plätze frei und aus der Südkurve schwappten die ersten “Müller raus” Rufe zu uns rüber. Wie ein Lauffeuer ging es durch die Arena so das zum Schluss das ganze Stadion am Brüllen war. Von den Ultras kam noch ein zaghaftes “Wir woll´n euch kämpfen sehen” aber das ist bei den Profis nicht angekommen. Das Spiel der blauen wurde von Minute zu Minute schlechter. Die beste Situation in der zweiten Halbzeit brachte die englische Stadionsprecherin zustande als sie die City Fans aufforderte nach dem Spiel die Straßenbahn zu nehmen, der letze Satz war “you ManU-Fans“. Entsetzen und tumultartige Szenen spielten sich ab jetzt im Gästeblock ab. Na ja, wir möchten auch in England nicht als Borussen beschimpft werden. 5 min. später meldete sich die Dame noch mal mit „A big Apology” und “my biggest mistake ever!“. :-) Spätestens jetzt war bei uns die Schmerzgrenze überschritten und aus dem Suportersblock folgten Gesänge wie “Oh wie ist das schön” und “Finale oho”. Bei uns im Block wurden weiße Taschentücher immer mehr und wir waren uns alle einig das das Spiel der Bremer in Famagusta gestern gar nicht so schlecht war. Von der Mannschaft kamen gerade einmal drei Spieler in die Kurve um sich von den letzten tapferen Fans zu verabschieden. Für Ährwin war es also heute das letzte Spiel in der Arena. Nach dem Spiel haben wir von Andy erfahren, das er die erste Halbzeit vor dem Stadion an einer Bierbude verbracht hat. Sein Kumpel kam erst pünktlich zur zweiten Halbzeit. Der Arme, obwohl hat er was verpasst? Die Rückfahrt verlief ohne Probleme und um 23:30Uhr war der vorletzte UEFA-Cup Abend in diesem Jahr vorbei.

Glück auf

“der Schalker”

Altintop stoppt Abwärtstrend……

November 23, 2008 by der schalker

Da wir mal wieder das ganze Wochenende im Ruhrgebiet verbringen, konnte man den Bundesliga-Alltag erst um 13:00Uhr beginnen. Parken am Sportparadies und erst mal zu Fuß zum SFCV um die Karte für Enschede abzuholen. Danach gemütlich ein Bier bzw. Glühwein zusammen mit Claudia und Silke getrunken, bevor es zur 1000 Freunde Mauer ging um für Charly eine Kerze anzuzünden. Ich schätze mal so 1200 Kerzen

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standen schon da, neben Bildern

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und dem ein oder anderen Schals.

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Vor dem Spiel erwiesen die Schalker dem verstorbenen Mannschaftsbetreuer Charly Neumann mit einer Schweigeminute

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und Trikots mit seinem Vornamen

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die letzte Ehre. Auch im Gladbach Block wurde Charly die letzte Ehre erwiesen.

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Dann legten die Blauen gleich mächtig los. Nach gerade einmal vier Minuten wurden aber auch wieder böse Erinnerungen wach: Wie schon in Leverkusen vergab Kuranyi eine hundertprozentige Torchance. In der 17.min spielt Bordon das Leder aus der eigenen Hälfte zu Kuranyi, der auf Rakitic verlängerte. Seinen Rückpass ließ Kuranyi vorbeilaufen, denn auch Altintop

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war mitgelaufen und zirkelte das Leder mit der Fußspitze an den Pfosten, von dort sprang der Ball ins Tor 1:0.

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Nur 5min. später war Farfan auf dem Weg in den Strafraum, Levels wusste sich nur mit einem Foul zu helfen. Den fälligen Elfmeter

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lupfte der Gefoulte selber

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frech in die Tormitte zum 2:0.

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Doch nur sieben Minuten verkürzte Rob Friend für die Gäste nach einem genauen Pass des Ex-Schalkers Alexander Baumjohann auf 2:1.

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Unmittelbar vor der Pause sorgte Altintop

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mit seinem zweiten Tor nach genialem Zuspiel von Orlando Engelaar für die Vorentscheidung.

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Der türkische Nationalspieler machte damit seinen ersten Bundesliga-Doppelpack seit dem 11. November 2006 gegen Mainz 05 perfekt. Nach der Halbzeitpause tat sich bis zur 60.min nichts. Dann wieder einen Moment, den Kevin Kuranyi wohl gerne ungeschehen machen würde. Nach Farfans punktgenauer Hereingabe brachte es Kuranyi fertig, den Ball erneut aus vier Metern neben das Tor zu setzen. Die Enttäuschung darüber war nun auch auch dem Publikum deutlich anzumerken. Kurz darauf wurde er für Asamoah ausgewechselt.

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Die letzte Aufregung gab es dann 5 min vor dem Ende. Friend klärte nach einem Kopfball von Krstajic auf der Linie mit der Hand, Schiedsrichter Dr. Drees ahndete die Aktion aber nicht. Schalke tritt am Donnerstag im UEFA-Cup gegen Manchester City an bevor am Sonntag das Spiel in Stuttgart folgt. Ach ja und dann war ja noch etwas. Was den Fußball angeht, bin ich ja ein bisschen abergläubisch und so hat es sich in den letzten Jahren ergeben, das ich nach jedem verlorenem Spiel ein Accessoire in meinem Outfit änder. Tja und heute habe ich mir für einen Gutschein einen ca. 60cm großen Ährwin gekauft.

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Und was soll ich sagen, der muss jetzt wohl die nächsten Spiele immer mit :-) Durch den kurzen Heimweg saß ich bereits um 18:00Uhr auf dem Sofa und konnte mal wieder in den Genuss der Sportschau kommen.

Glück auf

“der Schalker”

Mach et gut Charly……..

November 18, 2008 by der schalker

Der FC Schalke 04 hat Abschied von Karl- Heinz «Charly» Neumann genommen.

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Auf einer bewegenden Trauerfeier haben rund 1500 Fußball-Fans und zahlreichen Prominenten wie Liga-Präsident Reinhard Rauball, Hans-Joachim Watzke (Dortmund), Michael Meier (Köln), Heribert Bruchhagen (Frankfurt), Rudi Assauer, Huub Stevens und Peter Neururer der Seele des Vereins die letzte Ehre erwiesen. Für mich war es leider aus beruflichen Gründen nicht möglich daran teil zu nehmen, obwohl ich Charly von früher persönlich kannte. Durch diesen Umstand kann ich leider nur auf Berichte von anderen zurück greifen. Der für mich ergreifende Bericht kommt mal wieder von Matthias Berghöfer.

…….Das Saxophon wieder. Nach drei Sekunden wird die Menge kurz unruhig dann starr. „You´ll never walk alone“. Es ist doch härter als ich dachte. Ist es immer. Ein Gebet, die Aussegnung, und wieder eine Melodie, diesmal die vom „Platz in der Kurve“. Schlucken genügt nicht mehr, schon lange nicht. Tränen hier und da. „und gehn die Schalker auf die Reise,… wünscht ich mir nur… dabei zu sein.“

Charly Neumann geht auf seine letzte Reise.

Die Menge teilt sich vor den Fahnenträgern, vor dem Sarg. Man steht Spalier für einen Großen. Für seine Familie, seine Freunde. Und dann schließt sich die Trauergemeinde an, fließt wie langsames Wasser dem Ziel entgegen, der tiefsten Stelle heute. Dem Grab…….der ganze Bericht und Fotos. Danke Matthias.

Rivalität gehörte für ihn zum Fußball, doch keine Feindschaft. Charly war geprägt von Fairness, Leidenschaft und Optimismus. Hierzu habe ich noch eine Seite im Internet gefunden von den Schwarz/gelben, wo ich sagen muss das hat mich berührt und auch dazu muss man sagen DANKE.

Wir werden dich nie vergessen. Durch die Charly-Neumann-Brücke hat Charly auf unserem Vereinsgelände auf immer einen Platz gefunden. In den Herzen aller Schalker hat er diesen ohnehin.

R.I.P. Charly

“der Schalker”

Rückschlag auf der Baustelle……..

November 15, 2008 by der schalker

Eine Woche nach der Niederlage gegen die Bayern ging es diesmal in Mini-Besatzung (Lutz und ich) in Richtung Leverkusen. Nicht das dieses Spiel ein Langweiliges und daher unattraktives gewesen wäre, aber durch den Umbau der Bayarena

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in eine 30.000 Zuschauer fassende Fußballhölle :-) , hatte kein anderer von uns Karten bekommen. Durch die frühe Anreise haben wir einen Parkplatz keine 5 Gehminuten vom Stadion bekommen. Auch in diesem Jahr haben wir Pause bei unserem Kölner gemacht, wo es genau wie im letzten Jahr Bockwurst, Pizza und Veltins gab. So gestärkt ging es Richtung Baustelle.

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Da wir selber vor nicht all zu langen Jahren eine wesentlich Spektakuläre Baustelle

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unser eigen nennen durften, hat uns der Rohbau ohne Dach

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nicht wirklich von den nicht vorhandenen Sitzen gerissen. Die Kontrollen waren dafür schlimmer als die letzten Jahre.

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Das vor dem Stadion kostenlos verteilte Stadionheft durfte nicht mit rein. Begründung: Brandgefahr !!! Seit wann kann Stahlbeton brennen. Damit die Ordner auf der ganz sicheren Seite sind haben sie mir auch mal vorsichtshalber mein Feuerzeug auch abgenommen. Das heutige Spiel stand immer noch unter dem Eindruck von Charlys tot, so das von uns heute eine Schweigeminute mit anschließendem Vereinslied geplant war. Die UGE hatte eine neue Zaunfahne dabei.

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Kurz vor dem Spiel, die Mannschaft war bereits mit Trauerflor auf dem Platz, haben die Leverkusener Fans eine SUPER Aktion in ihrem Block gestartet.

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Hut ab und Danke dafür. Durch den Umbau konnten heute nur 19.300 Fans dabei sein.

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Im Vergleich zum Heimspiel gegen die FC Bayern gab es zwei Veränderungen. Der zuletzt rot-gesperrte Orlando Engelaar kehrte in die Anfangsformation zurück, dafür nahm Ivan Rakitic vorerst auf der Bank Platz.

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Mal wieder hätten wir führen können nein müssen, wenn Ex-Nationalspieler Kuranyi in der 19. Minute ,völlig freistehend, das 1:0 für die Gäste erzielt hätte. Aber so kippte nach die Partie und Stefan Kießling traf nach einer Flanke von Renato Augusto nach 30 min. in die linke Ecke zum 1:0 für Bayer.

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Das Tor brachte die Schalker jetzt völlig aus dem Konzept, und die Leverkusener hatten durch Kießling und Patrick Helmes zwei Chancen, den Vorsprung auszubauen. 60 Sekunden nach seiner ersten Möglichkeit war Helmes dann doch noch erfolgreich. Sein Schuss von der Strafraumbegrenzung schlug ebenfalls im linken Eck ein – 2:0.

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Nach der Pause brachte Fred Rutten Höwedes und dafür rückte die Allzweckwaffe Westermann ins Mittelfeld. Dass Schalke danach überlegen wurde, lag allerdings an Schiedsrichter Gräfe, der Castro nach 67.min Gelb-Rot zeigte. In der Schlussphase hätten die Schalke diese Partie noch drehen können, Kuranyi gelang fünf Minuten vor Spielende per Kopf so das 1:2.

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Bayer rettete danach diesen verdienten Sieg über die Zeit und bleibt Tabellenführer. Die Rückfahrt verlief bis auf den Haufen Schwarz/gelber Lüdenscheider bei MC Donald ohne Probleme und so war ich gegen 22:00 Uhr wieder zu Hause.

Glück auf

“der Schalker”

Ein sehr trauriger Tag für Schalke………

November 11, 2008 by der schalker

Am Dienstag dem 11.11.2008 um 13.45 Uhr ist der Mannschaftsbetreuer Charly Neumann

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im Alter von 77 Jahren zu Hause friedlich eingeschlafen. Er war nie ein Fußballer, und doch kannte jeder Fan in Deutschland seinen Namen und verband ihn mit Schalke 04. Wie kaum ein anderer war Charly Neumann ein leidenschaftliches Schalker Original, dessen eigenes Gefühlsleben das Wohl und Wehe des Vereins widerspiegelte. Er war immer Ansprechpartner für Sorgen und Nöte der Fans, für die er immer ein offenes Ohr hatte. Wie wir alle, freute er sich unbändig über den UEFA-Cup-Sieg 1997 und die Gewinne des DFB-Pokals 2001 und 2002. Zwei Schlaganfälle waren der Grund dafür, dass er seine Tätigkeit als Mannschaftsbetreuer in den vergangenen Jahren nur noch ehrenhalber ausführen könnte. Im vergangenen Jahr hatte Neumann gesagt: “Bevor ich sterbe, möchte ich noch einmal mit der Schale eine Ehrenrunde in der Arena laufen. Davon träume ich fast jede Nacht.” Sein großer Traum ging leider nicht in Erfüllung.

Lasst uns jetzt gemeinsam für Charly die Schale holen, damit sein letzter Wunsch in Erfüllung geht……

R.I.P. Charly

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Glück auf

“der Schalker”

18:1 gegen die Bayern……..

November 9, 2008 by der schalker

Nach dem Spiel in Spanien war am Sonntag schon wieder Bundesliga so das es sich durch die Ankunft am Samstag nicht wirklich gelohnt hat nach Hause zu fahren. Also ging es zu diesem Heimspiel mal wieder wie früher von Wanne-Eickel in 10 min mit dem Auto zur Arena. Durch die recht frühe Ankunft und den doch sehr auffälligen grünen Santander/Schalke Schal wurde der ein oder andere kurze Plausch mit völlig fremden Menschen gehalten. Vor dem so wichtigen Spiel gab es mal wieder eine Ehrung. Heute wurde Rafinha für sein 100. Spiel

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in Königsblau von unserem Präsidenten geehrt. Doch jetzt zum wichtigsten an diesem Tag, dem Spiel gegen die Bayern.

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In den letzten Jahren hat man vor diesem Spiel immer Angst gehabt, aber dieses Jahr komischerweise nicht. Lag es an Klinsmann und seinen Buddhas, oder daran das es keinen Oliver Kahn mehr gab? Keine Ahnung aber ich hatte ein gutes Gefühl, noch. Bereits nach 5min. stand es 1:1. In der dritten Minute spielt Toni auf van Bommel. Der spielt zurück zu Toni und der muss aus sieben Metern nur noch zum 0:1

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ins kurze rechte Eck einschießen. Doch bereits in der 5.min ein schneller Angriff über Westermann auf Rafinha. Von ihm ein Pass auf Farfan

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und er musste aus sieben Metern halb rechter Position nur noch durch die Beine von Rensing das 1:1

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erzielen. alles wieder offen. Danach hatten die Schalker das Spiel klar im Griff. Rensing flogen im Minutentakt Flanken und Freistöße um die Ohren, der Bayern-Keeper offenbarte dabei einige Unsicherheiten die die Blauen aber nicht in Tore umsetzen konnten. Am Ende des Spiel´s standen 18:1 Ecken

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und 47:3 Flanken auf Seiten der Schalker zu Buche. Was üben die eigentlich den ganzen Tag? Für die Entscheidung sorgte schließlich Ribery, der in der 31. min

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und damit im vierten Bundesliga-Spiel in Folge erfolgreich war. Zum Schluss muss man ganz klar sagen zwei Tore aus zwei Möglichkeiten zeigt die Effektivität der Bayern.

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So ging es heute mal wieder alleine auf den 250km langen Heimweg mit der Erkenntnis das an diesem Tag auch 30 Ecken wohl keinen zählbaren Erfolg gehabt hätten.

Glück auf

“der Schalker”